Neuer Imagefilm der Familienkasse

Stolz präsentiert die BA einen neuen Imagefilm, in dem sie sich selbst feiert und prahlt, wie viel Geld „sie“ doch den Familien, die „ihr“ so wichtig sind zuschustert.

Würde der Staat darauf verzichten, die Menschen zunächst zu bestehlen, um ihnen dann einen kleinen Teil des geraubten Geldes wieder über alle möglichen Töpfe gnädig zurückzugeben, ginge es allen besser, besonders auch den Familien.

Ich trete für eine Abschaffung von Kindergeld ein.

Für Hartz 4-Empfänger ist es eh nur eine weitere bürokratische Hürde, da das Kindergeld ja mit dem Hartz 4-Anspruch verrechnet wird. Ohne Kindergeld wäre es also ein Stolperstein zur Existenzsicherung weniger.

Die Familienkasse will auch Anlaufstelle für Beratung sein.

Mit „weit über 100 familienbezogene Einzelmaßnahmen“ will sich die BA, also der Staat, auch hier als unverzichtbar darstellen. Doch wer blickt da durch? Statt diesem Behördendschungel wäre eine bedingungslose Grundsicherung für alle Deutschen familienfreundlicher. Denn statt sich mit den vielen Gesetzen und Regelungen herumschlagen zu müssen, könnten sich die Eltern dann wirklich etwas mehr um ihre Kinder kümmern, zum Beispiel. Eine Beratung wäre überflüssig, die Mitarbeiter der Familienkasse könnten sich eine ehrliche anständige Arbeit suchen.

Statt also, wie im Film ebenfalls begeistert verkündet, den Anspruch auf Grundsicherung möglichst zu verhindern, wäre es sinnvoller diesen Anspruch möglichst bürokratiearm für alle Menschen in Deutschland zu gewährleisten.

Dies geht nur über Bedingungsloses Grundeinkommen. Und damit dadurch nicht die Abhängigkeit vom Staat nur noch weiter fixiert wird, sollte es regressiv geplant sein: über ein bis zwei Generationen sollte es langsam abgebaut werden, so daß die Familien wieder die Solidargemeinschaften werden können, die sie einst waren.