Jobcenter Aachen will Eingangssituation verbessern

Das neue Jobcentergebäude in Aachen ist in der Kritik. Viele meinen, es sehe schon von außen aus, wie ein Knast und innen setzte sich spartanische Hässlichkeit fort.

Nun. Manches ist Geschmackssache. Und über Geschmack muss man sicher streiten. Mir gefällt die Architektur des Gebäudes und mir gefällt sogar der blanke Estrich als Boden im Eingangsbereich. Polierter Estrich ist seit Jahren zunehmen angesagt, vor allem bei Minimalisten; gerade auch in teuren Luxusquartieren.

Mir gefällt auch, dass im neuen Gebäude ein Kopierer steht, der einfach so ohne irgendeinem Antrag genutzt werden kann und dafür kein Geld verlangt wird.

Was mir nicht gefällt, ist, dass mitten im Eingangsbereich der Sicherheitsdienst plaziert ist, ohne dass deutlih wird, dass man als Besucher an ihm vorbei muss. Nun habe ich erfahren, dass diese Situation derzeit auf Geschäftsführungsebene diskutiert wird, dass auch der Leitung des Jobcenters die Eingangssituation überhaupt nicht gefällt. Eine Besserung wird versprochen.

Ich erinnere an dieser Stelle noch mal an einen alten Vorschlag von mir:
Bei so viel Platz im Eingangsbereich würde sich wirklih anbieten, dass dort für die Erwerbslosenberatungsstellen Aachens die Möglichkeit organisiert wirde, dort regelmäßig einen Beratungsplatz vorzuhalten. Dieses Zugeständnis seitens der Jobcenterbürokratie würde Betroffenen nicht nur einen niederschwelligen Zugang zu dieser Beratung bieten. Ein solcher sichtbarer Beratungsplatz würde auch die Sicherheit für die Mitarbeiter im Jobcenter erhöhen, die Betroffene ihren Ärger bei „Freunden“ loswerden können und sich weniger allein fühlen, also weniger ohnmächtig.

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