Ein Jobcenter ist kein Sozialamt

Da schläft ein Mann in einer Mülltonne. Aber nicht in irgendeiner, sondern in der von einem Jobcenter, berichtet die WAZ.

Das Problem war dem Jobcenter schon länger bekannt, heisst es u.a. in dem Artikel. Und die Verantwortlichen haben auch reagiert, sie haben dem Mann geholfen: mit einem Schloss, damit er nicht wieder hineinklettern kann. Denn, so weiter im Artikel, sonst würde er am Ende noch von einer Müllpresse getötet.

Aber warum hat das Jobcenter dem Mann nicht geholfen und z.B. eine Wohnung besorgt?
Na, so was kann aber nur jemand fragen, der immer noch vom Sozialstaat träumt. Das Jobcenter ist kein Sozialamt. Es ist nicht Aufgabe des Jobcenters irgendwelchen Pennern zu helfen, sondern Leute in Arbeit zu bringen. Und: Das Jobcenter wird erst auf Antrag aktiv. Gegen einen Sozialamtsmitarbeiter hätte man eine Dienstaufsichtsbeschwerde anstrengen können, denn die Sozialhilfe muss bei Bekanntwerden einer Notlage von sich aus tätig werden. Das Jobcenter nicht. Ihre Aufgabe ist Menschen in Arbeit zu drängen. Gerade das können die aber nicht? Stimmt. Deshalb brauchen wir auch keine Jobcenter, sondern ein BGE, ein Bedingungsloses Grundeinkommen oder für den Anfang ein „niederschwelliges“, „bedingungsarmes“ Grundeinkommen, also so eines, das auch den Mann in der Mülltonne erreicht, irgendwie.