Folgt dem Beispiel von Steinbrück: Seine Tipps, die wir befolgen sollten

Der SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück ist durch Reden zum Millionär geworden. Das können wir ihm gönnen oder nicht. Lernen können wir daraus für uns nichts, denn wer würde einem von uns schon 7300 EUR (das hat er im Durchschnitt pro Rede verdient) fürs Reden zahlen. Man will uns ja nichtmal zuhören, wenn es gar nichts kostet.

Aber es gibt doch wenigstens zwei Dinge, die wir von Herrn Steinbrück lernen können (und Steinbrück fordert ja ausdrücklich dazu auf, seinem Beispiel zu folgen):

So hat er vergessen, zwei der bezahlten Reden ordnungsgemäß anzugeben. Kann ja mal passieren. Sein Kommentar dazu: »Ich hab es einfach verschwitzt« Mein Tipp: wenn du etwa einen Job bekommst und dadurch nicht mehr vom ALG II abhängig bist, rate ich dir, das auch erstmal zu verschwitzen, nämlich bis das Geld vom Jobcenter auf dein Konto gelandet ist. Erst dann informierst du das Jobcenter von deiner neuen Stelle und sagst: »Ach. Ich war wegen der neuen Stelle so aufgeregt, da habe ich das glatt verschwitzt, Sie unverzüglich zu informieren«.

Apropos „abhängig”: Wenn dir das nächste Mal jemand vorwirft, du seist ja von staatlichen Zuwendungen abhängig, antwortest du einfach: »Es ist ein absurder Verdacht, dass ich in eine Abhängigkeit hätte geraten können« Ich mein, wenn man von Millionenspenden nicht abhängig wird, wie sollte man das dann von den paar Kröten ALG II sein? Das ist wirklich absurd.

Und noch ein dritter Rat von Steinbrück: wenn dir irgendjemand vorwirft, du würdest die Steuerzahler ausbeuten, nenn ihn einfach Heulsuse.

Danke Herr Steinbrück für die guten Tipps.